Follow my blog with Bloglovin KochzereMoni: Januar 2015

Dienstag, 27. Januar 2015

Peanutbutter Chocolate Fudge mit Herrn Alexanders Lieblingskeksen und -nüssen


Weihnachten holt mich ein. Bitte verzeiht, aber dieses Rezept kann ich euch nicht vorenthalten, obwohl ich es bereits in der Weihnachtszeit geknipst habe. Mein Jahreszeiten-Timing lässt gerade zu wünschen übrig. Aber es wäre jammerschade, wenn ihr noch 11 Monate warten müsstet, bis ich euch diese Leckerei zeige... und dann nur wegen der Jahreszeit?! Schließlich schmeckt es an Januartagen genauso gut wie an Dezembertagen. Ganz hoch und heilig versprochen.



 
Und hier präsentiere ich euch Herrn Alexanders neues Lieblings-Süß, eine karamellartige Süßigkeit aus Butter (hier Peanutbutter), gezuckerter Kondensmilch und Schokolade, dass er fast ganz alleine gegessen hat. Nur ein paar klitzekleine Stücke konnte ich für Herrn M. (mit scheußlichen Armschmerzen) abzwacken. Soviel zum Thema Nächstenliebe. Also nun zum Fudge, welches ich zuerst einmal absolut falsch ausgesprochen habe. Aber meine liebe, amerikaverliebte Freundin, hat mich aufgeklärt. Wenn sie es nicht wüsste wer sonst. Schließlich lebt bei sie mit einem waschechten Amerikaner zusammen, mit dem ich bisher kein einziges englisches Wort gesprochen habe, weil ich mich nicht traue. Angst vor Blamage. Sorry bom borry! Aber auf deutsch können wir uns prima unterhalten und seine Backkünste lassen sich auch sehen! Aber hallo! Ich hoffe ja insgeheim, dass er mir das heimische Familienrezept dieser leckeren Erdnussbutterplätzchen noch preisgibt, die ich neulich probieren durfte.
 
 
Also endlich zum richtig ausgesprochenen Fadsch und falschem Fjuuuuudsch.
 
Peanutbutter Chocolate Fudge
mit Salzbrezn, Oreokeksen und Honig-Röstnüssen
 
1 Blech à 23x20 cm
 
Zutaten:
200 g Zartbitterschokolade
20 g Butter
1 Dose gezuckerte Kondensmilch
200 g Erdnusscreme
80 g geröstete und gesalzene Honig-Nüsse
1 Handvoll Salzbrezn
2-3 Oreokekse
 
Zubereitung:
Die Form einölen und mit einem Streifen Backpapier auslegen. Für die Schoko-Fudgemasse Schokolade hacken und mit Butter und der Hälfte der Kondensmilch bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Vom Herd nehmen und die Masse in der Form glatt streichen. 10-15 Minuten kalt stellen.
 
Für die Erdnuss-Fudgemasse die Hälfte der Nüsse grob hacken. Erdnussbutter und den Rest der Kondensmilch bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Nun die Nüsse unterheben und auf die Schoko-Fudgemasse streichen. Auf die Creme grob zerbrochene Salzbrezn und Oreokekse streuen, die Nüsse darauf verteilen und leicht andrücken.
 
Mindestens 6 Stunden kalt stellen. 
 

 
Das Rezept ist wirklich so einfach zuzubereiten, das könnte der Herr Alexander sogar selber machen. Nur beim Schokolade schmelzen sähe ich da noch ein klitzekleines Problemchen, denn das ginge ihm dann nicht schnell genug und die Schokolade würde verklumpen. Hundertpro! Ach da fällt mir ja gerade noch ein, wenn es hier schon um Männer geht... Das Schiefernbrettchen hat mir mein lieber Cousin gemacht. Und sogar lebensmittelecht eingeölt. Vielen lieben Dank nochmal dafür. Es hat mir schon hervorragende Dienste geleistet.
 
 
Für das nächste Fjuuuudsch habe ich auch schon ein paar Ideen. Vielleicht Weiße Schokolade-Orange mit Cashewkernen? Ich lasse mich mal selbst überraschen.
 
Alles Liebe, Eure MONI

Freitag, 23. Januar 2015

Vanille-Brotpudding mit Blutorangen-Aufstrich und Vanillesoße

 
Wir nennen das ganze jetzt mal "Vanilla Bread Pudding with Bloodorange Curd" und schwupp hört es sich doch irgendwie schon nach viel mehr an. Ich bin mal kurz rüber geschwommen übern großen Deich, habe mir ein traditionelles weltbestes Brotpuddingrezept geschnappt und bin, mit kaum auszuhaltendem Hunger auf Brotpudding, wieder zurück gepaddelt. Kannste mir ruhig glauben!
 
 
Okay, es war eher so: Herr Alexander und ich haben ein klitzekleines Abspracheproblem hinsichtlich Broteinkaufs! Bringst du eins mit oder ich? Ja, ich bringe eines mit! Aber eins vom richtigen Bäcker! Ja, mache ich! Ramönchen geht zum Bäcker, zum Richtigen und kauft ein Brot für Herrn Alexander bestenfalls eines mit Kümmel. Was tut man nicht alles? Abends dann... Herr Alexander kommt von der Arbeit. Unterm Arm: ein Brot. Ohne Kümmel. Extra für mich! So nun haben wir zwei Brote. Äh, ich habe doch ein Brot gekauft... Ach ehrlich, ich sollte doch eins kaufen! Nein, ich sollte eins kaufen. Ist deins denn vom richtigen Bäcker? JA, meins ist vom RICHTIGEN Bäcker MIT Kümmel! So und ähnlich geht das dann zweimal die Woche, weil Herr Alexander ein aufrichtiger Kümmelbrotesser ist und dementsprechend eine Menge davon verspeist. Wir hatten also ein Brot zuviel und haben vergessen eines einzufrieren. Also schnell an die Googlemaschine "Resteverwertung Brot" eingeben und da hatten wir es! Ein Brotpudding musste her!
 
 
Vanille-Brotpudding
(Vanilla Bread Pudding)
 
für 6 Auflaufförmchen
 
Zutaten:
6 Scheiben altes Weißbrot
4 EL + 2 EL Butter, geschmolzen
4 Eier, Gr. M
2 1/2 kleine Kaffeetassen Milch
1 kleine Kaffeetasse Zucker
1 TL gemahlener Zimt
1 TL Vanillearomapulver
Saft einer Blutorange
 
Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Kleine Auflaufförmchen mit 2 EL flüssiger Butter einfetten. Die Brote vierteln und in den Förmchen verteilen. Die Butter schmelzen und über den Brotstücken verteilen.
 
Die Eier mit Milch, Zucker, Zimt und Vanillearoma mit einem Schneebesen schaumig rühren. Nun die Masse gleichmäßig auf die Förmchen verteilen, so dass die Brotstücke einweichen.
 
Zum Schluss den Blutorangensaft auf die Förmchen verteilen und im Ofen etwa 20 Minuten backen. Die Aufläufe sind fertig, wenn sie ein wenig aufgegangen sind und sich vom Rand lösen.
 
 
 
Blutorangen Vanille Aufstrich
(Bloodorange Vanilla Curd)
 
2 Gläser
 
Zutaten:
Saft von 3 Blutorangensaft (etwa 200 ml)
Saft einer Zitrone
1 TL Vanillearomapulver, gehäuft
120 g Zucker
1 EL Speisestärke mit Wasser glatt gerührt
75 g Butter
1 Ei, Gr. M
 
Zubereitung:
Die Speisestärke mit wenig kaltem Wasser glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
 
Die Zitrone und die Blutorangen auspressen und mit dem Zucker und dem Vanillearoma in
einem Topf aufkochen, rühren bis sich der Zucker gelöst hat. Wenn du kein Vanillearoma haben solltest, kannst du natürlich auch das Mark einer Vanilleschote nehmen. Das ist dann noch ein bisschen edler.
 
Die Butter in Flöckchen einrühren. Nun das Ei verquirlen und unter ständigem Rühren mit
dem Schneebesen ganz kurz aufkochen. Sobald Blubberblasen zu sehen sind vom Herd nehmen.

 
 
So und nun den lauwarmen Brotpudding mit Blutorangen Curd beträufeln, eine Vanillesoße dazu reichen und mit Zimt bestäuben. Und das ist ein Genuss kann ich euch sagen. Ich hätte nie gedacht, dass man aus Brot so ein leckeres Dessert zaubern kann. Die Brotspitzen waren schön knusprig gebacken und weiter unten ganz weich durch die Milch. Das Rezept für eine selbstgemachte Vanillesoße findet ihr hier: VANILLESOSSE, selbstgemacht
 
 
 
Also, wenn ihr mal Brot über habt. Nicht wegwerfen oder den Hasen geben, nein!
Lieber einen Brotpudding zaubern!
 
Alles Liebe, Eure MONI

Samstag, 17. Januar 2015

Ein Rhöner Pulp Fiction Farmerburger. Homemade Buns. Barbecuesoße. ROCK IT!

 
Uaaaah, ich glaube ich habe meinen zweiten Lieblings-Mitternachssnack gefunden. Nach den Spiegeleiern "TO GO" kommt hier mal etwas noch Genialeres: Ein Rhöner Pulp Fiction Farmerburger! Definition: Feinste Bio-Rinderhackfrikadelle eingebettet zwischen hausgemachter würziger Barbecuesoße (meeegaaa), knackig frischem Kopfsalat, süß-sauer eingelegten Mini-Maiskölbchen und selbstgebackenen Burger Buns mit Sesam besprenkelt. Rock tha house! Ja ihr habt richtig gehört, Ramönchen hat Burger Buns gebacken und ich bin so stolz darauf. Nicht nur dass sie lecker aussahen und himmlisch dufteten. Sie haben sooo gut geschmeckt! Leider sind jetzt nur noch zwei übrig. Oh wie schade!
 

Einer dieser megaleckeren Knaller würde sich nach der heutigen Karnevalsnacht sicher unheimlich gut auf meinem Teller machen... Und ich sehe es schon vor mir... eine Rockerbraut mit rotem Stirnband, schwarzer Lederjacke, rot lackierten Nägeln, Tattooärmeln, leicht schräg hängenden künstlichen Wimpern und knurrendem Magen beugt sich über den Burger und will herzhaft hineinbeißen, er fällt auseinander und der Orden vom Prinzenpaar hängt in der Barbecuesoße. Warum? Weil das typisch ist! Herr Alexander würde dann sagen: Das bist halt du!
 
 
 
 Burger Buns
 
für 8 Stück
 
Zutaten:
25 g frische Hefe
1 gehäufter EL Zucker
600 g Mehk + etwas Mehl
1 TL Salz
1/4 Liter Vollmilch
1/8 Liter Wasser
50 g Butter
1 Ei
1 Eigelb
2 EL Schlagsahne
2 EL Sesam
Backpapier
 
Zubereitung:
Die Hefe zerbröckeln und mit dem Zucker verrühren, bis die Hefe flüssig wird. Milch und Butter im Topf erwärmen, 1/8 Liter Wasser zugießen - die Mischung sollte dann noch lauwarm sein.
 
600 g Mehl und das Salz mischen. Ei, Milch- und Hefemix dazugeben und mit dem Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig  verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 200°C Heißluft vorheizen.
 
Den Teig nochmals auf einer bemehlten Fläche durchkneten und 8 runde Brötchen formen. Auf das Blech setzen und nochmals 20 Minuten zugedeckt gehen lassen.
 
Eigelb mit Sahne verquirlen, die Brötchen damit bestreichen und mit Sesam bestreuen. Im Ofen etwa 20 Minuten backen, herausnehmen und auskühlen lassen.
 
 
Barbecue-Soße, homemade
 
für 16 Burger
 
Zutaten:
1 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
1/2 Flasche Worcestershiresoße
100 ml Ahornsirup
150 ml Ketchup
2 EL Balsamico Bianco
2 TL Paprikapulver (evtl. geräuchert)
1 TL Pfeffer
 
Zutaten:
Knoblauch und Zwiebel schälen, fein hacken und mit der Worcestershiresoße und dem Ahornsirup in einem Topf aufkochen. Das ganze unter Rühren etwa 2 Minuten köcheln lassen.
 
Ketchup, Essig, Paprikapulver und 1 TL Pfeffer zufügen. Etwa 10 Minuten weiterköcheln lassen, dabei ab und zu umrühren, damit nichts anbrennt.
 
Ein Fläschchen mit kochend sprudelndem Wasser ausspülen und die Soße noch heiß durch einen Trichter hineinfüllen. Fest verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen.
 
Abkühlen lassen und zu den Bürgern reichen.
 
 
Farmer Burger
 
8 Stück
 
Zutaten:
8 Burger Buns
700 g Bio-Rinderhackfleisch
1 kleine Zwiebel
1 Ei, Gr. M
1 altbackenes Brötchen
2 TL Senf
Pfeffer und Salz
1 große Gemüsezwiebel
1 Glas Mini-Maiskolben (eingelegt)
halber Kopfsalat
Barbecuesoße
16 Scheiben feiner Rauchschinken
frischen Schnittlauch
 
Zubereitung:
Das Brötchen in  Milch einweichen, ausdrücken und zu dem Hackfleisch geben. Das Hackfleisch mit Brötchen, dem Ei, fein gewürfelter Zwiebel, Senf, Pfeffer und Salz vermengen. In acht Teile teilen und auf zwei mit Alufolie belegten Backblechen zu flachen Frikadellen formen. Den Ofen auf 180°C vorheizen und etwa 20 Minuten backen. Die Frikadellen müssen  nicht gewendet werden.

In der Zwischenzeit den Kopfsalat in grobe Blätter zupfen, waschen und trocken schleudern. Den Schnittlauch mit einer Schere in kleine Röllchen schneiden und die Maiskölbchen auf einem Sieb abtropfen lassen. Die Gemüsezwiebel in Ringe hobeln.

Die frisch gebackenen Burger-Buns waagerecht durchschneiden. Wer möchte kann sie jetzt noch toasten. Ich mag sie lieber weicher. Beide Teile mit Barbecuesoße bestreichen, mit Salat, Frikadelle, Zwiebelringen, Schinken und Maiskölbchen belegen. Schnittlauchröllchen darauf verteilen, nun mit dem Brötchendeckel belegen und ganz schnell verschlingen, bevor ein anderer kommt.


Ganz lecker schmecken dazu gegarte Maiskolben mit gesalzener Butter. Oh man ist das geil!
Also ihr Lieben, lasst euch meinen Farmer-Burger schmecken und wie immer alles Liebe und keine Hiebe!

Eure MONI

Dienstag, 13. Januar 2015

Weekend HotShot - Spiegeleier "TO GO"

 
Oh jeeee, die allwochenendliche karnevalistische Schnitzelbrötchen-und-Ausgeschlagene-Eier-Parade hat sich am Samstag Abend angekündigt. So ziemlich nach jeder Karnevalsveranstaltung gibt es irgendwo in irgendeiner Küche in unserem kleinen überschaubaren Dörfchen "ausgeschlagen Eier" zu Essen. Der Prinz hat es bereits in seinen 11 Geboten angekündigt, dass sich in jedem im Dorf befindlichen Kühlschrank mindestens 30 Eier zu befinden haben. Kein Thema! Und damit die hungrige Meute nicht so lange warten muss, bereite ich schon mal ein leckeres Fingerfood vor. Aus dem altbekannten Klassiker der Mitternachtssnacks habe ich die "to go"-Variante gemacht und der Herr Alexander, selbst ein Schack mit Narrenkappe, hat sie gleich für euch erprobt. Natürlich ziemlich früh morgens, noch bevor der Kater an der Tür klopfte.
 
 
Sie sind easy-peasy zuzubereiten und lassen sich direkt von der Hand verschlingen. Und äußerst wandlungsfähig sind sie auch. Je nachdem was der Kühlschrank nach Mitternacht noch hergibt. Bacon lässt sich super durch gekochten Schinken, Serrano- und Katenschinken ersetzen oder darf es vielleicht die kalorienarme Variante mit Putenbrust sein? Frauchen hat ja nachts manchmal so Anflüge von schlechtem Gewissen, weil der Sekt doch auch schon so viele Kalorien hatte... aber ich hab doch so einen dollen Hunger, hach.
 



Spiegeleier "TO GO"

für 12 Stück
 
Zutaten:
12 Eier, Gr. M
6 große Wraps
12 TL Ajvar
12 Scheiben Bacon, etwas dicker geschnitten
1 Kugel Mozzarella
Pfeffer, Salz aus der Mühle
etwas flüssige Butter
evtl. frischen Rosmarin
 
Zubereitung:
Etwa 1 EL Butter schmelzen und ein Muffinsblech damit einfetten. Dann mit einem großen Glas je 2 Kreise aus einem Wrap ausstechen, insgesamt 12 Stück. Diese dann in die Muffinmulden verteilen und mit Ajvar bestreichen.
 
Dann je eine Scheibe Bacon darin platzieren und in jede Mulde ein Ei hineinfüllen. Mit Pfeffer und Salz aus der Mühle bestreuen. Den Ofen auf etwa 180°C vorheizen.
 
Nun den Mozzarella in Scheiben schneiden und in Stücke gezupft auf den Eiern verteilen. Im Ofen etwa 25 Minuten backen.

Wer möchte zupft sich noch ein wenig frischen Rosmarin vom immer im Hause befindlichen Stöckchen und dekoriert die kleinen Spiegelei-Muffins damit.

 
 
 Ihr Lieben, ich wünsche Euch auch eine schöne Narrenzeit mit lustigen Abenden!

Bis bald, Eure MONI

Samstag, 10. Januar 2015

Hello beautiful 2015 - Ich begrüß' dich mit Nougat-Kirsch-Tartelettes

 
Hello 2015!!! Ich hoffe du wirst einfach beautiful. Bei uns zu Hause wird es in diesem Jahr einige Hürden zu überwinden geben. Ramönchen mit Family zieht endlich richtig aus. Nicht nur in den Keller, nein so richtig. Mit Mann, Kind und Kegel. Dann kann meine Mom mir nach 9 Jahren endlich die damals gekaufte Karte zum Auszug ihrer Tochter schenken. Damals hat sie ziemlich schnell festgestellt, dass eine eigene Wohnung im Keller kein "Auszug"  oder "Umzug" bedeuten muss. Denn... Ramönchen verbrachte unglaublich viel mehr Zeit bei Muttern als zuvor. Schließlich isst es sich alleine nicht so schön wie unter anderen Menschen. Das Essen bei Muttern schmeckte zu dieser Zeit auch noch viel viel besser als selbst gekocht und dann für eine Person oder zwei kochen? Da bleibt ja ein Haufen Zeugs übrig. Und dann nach getaner Arbeit sowieso auch noch Kochen? Ausziehen ist DOCH blöd! Aber dieses Jahr ist es soweit. Wir beziehen in ein einigen wenigen Monaten unser Eigenheim.
 

Und noch jemand zieht mit ein. Mein neuer best friend unter den Küchenutensilien. Vom Christkind herzallerliebst unter den Baum geschleppt. Ziemlich schwer das Ding. Endlich ist der Traum aller Hobbybäckerinnen auch für mich in Erfüllung gegangen. Eindlich bin ich stolze, im Kreis hüpfende, Besitzerin einer Kitchen Aid Küchenmaschine in macadamiabraunem Design wird sie sich super in unsere neue Küche einschmiegen. Als ich erfuhr, dass das größte Geschenk unterm Weihnachtsbäumchen für mich war, war ich ja erst einmal erstaunt. Denn wir schenken uns ja eigentlich nichts der Herr Alexander und ich. Aber siehe mal da es war ja nicht vom Herrn Alexander sondern von zwei anderen Christkindchen. Als ich den Karton unter Geschenkpapier zu sehen bekam setzte bei mir Schnappatmung ein.
 
Und heute habe ich mein erstes mit der Kitchen Aid hergestellte Rezept für euch.
 

 Nougat-Kirsch-Tartelettes
 
4 Tartelettes
 
Zutaten für den Teig:
300 g Weizenmehl
120 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
225 g Butter, Zimmertemperatur
1 Pack Trockenerbsen
 
Für die Kirschmasse:
1 Glas Schattenmorellen
1 TL Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
Saft einer Blutorange
kaltes Wasser
6-7 TL Speisestärke
Für die Creme:
200 g Mascarpone
100 g Nougatmasse
1 Becher Schlagsahne
1 Päckchen Sahnesteif
 
Für das Meringue:
2 Eiweiße
1 Prise Salz
50 g Zucker
1 EL Balsamico Bianco
 
Zubereitung:
Eine Blutorange auspressen und beiseite stellen. Die Schattenmorellen mit dem zugehörigen Kirschsaft und dem Saft der Blutorange in einen Topf geben und dann aufkochen. Mit einem Zauberstab sehr fein pürieren und durch ein feines Sieb geben. Die restlichen Schalenstücke dabei auffangen. Den übrig bleibenden Saft mit Zimt und Vanillezucker mischen, wieder zurück in den Topf geben und nochmals aufkochen.
 
Kaltes Wasser und Speisestärke glatt rühren und in den kochenden Saft einrühren. Gegebenenfalls noch ein wenig von der Stärkemischung anrühren. Die Masse sollte auf einem kalten Teller etwa so fest werden wie ein Gelee. Nun den Saft beiseite stellen.
Die kleinen Tarteletteförmchen mit flüssiger Butter einfetten, mit Backpapier auslegen und in den Kühlschrank stellen.
 
Das Mehl, den Zucker, Salz, die Eigelbe (Eiweiße bitte aufheben!!!) und die zimmerwarme Butter dazu geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln, flach drücken und etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
 
Den Teig in 4 Teile teilen und jeweils auf einer bemehlten Fläche rund ausrollen (größer als die Tarteletteformen)  ausrollen. Die gefettete Förmchen mit dem Teig auslegen, so dass sie der Teig bis zum Rand reicht. Schön ordentlich andrücken oder gegebenenfalls abschneiden.
 
Den Teig dann mit Backpapier belegen und die Trockenerbsen hinein füllen. Im vorgeheizten Backofen (190 °C Ober-/ Unterhitze) etwa 10 Minuten backen. Das Backpapier und die Trockenerbsen entfernen und nochmals etwa 8 Minuten backen, bis der Teig eine goldbraune Farbe annimmt. Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
 
Die Tartelettes fast bis zum Rand mit der Kirschmasse befüllen und glatt streichen.
Nougat im Wasserbad langsam schmelzen lassen und dann mit dem Mascarpone mit dem Handrührgerät verrühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und unter die Nougat-Mascarponecreme heben. Es sollte eine homogene Masse entstehen. Die Mascarponecreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Kirschmasse spritzen.
 
Die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen, Zucker langsam einrieseln lassen und mindestens 6 Minuten steif schlagen, bis eine glänzende Masse entsteht. Zum Schluss den Essig kurz einrühren. Das Meringue in einen Spitzbeutel füllen und mehrere kleine Tuffs oder je ein großes Häubchen auf die Mascarponecreme spritzen. Mit einem Butangasbrenner das Meringue flambieren, bis es eine gleichmäßig leichte Bräunung angenommen hat.
 

 
Den kleinen Tartelettes habe ich dann noch einen Zylinder angezogen, die ich einfach zu süß fand.
 
Alles Liebe und habt ein wunderbares Jahr 2015!
 
Eure MONI