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Freitag, 20. Januar 2017

Apfel Hefeschnecke mit Zuckerkruste und Mascarponeguss


Hach, wenn ihr jetzt nur hier sein und diesen leckeren Ofenduft nach gebackenen Äpfeln, Zimt, Hefeteig und karamellisiertem Zucker riechen könntet. Befinde mich just im Schlaraffenland, habe mich soeben durch eine riesengroße Apfel Hefeschnecke mit Zuckerkruste und Mascarponeguss gefressen. Liege nun pappsatt rücklings auf dem Boden umher, die Beine von mir gestreckt wie Max oder Moritz mit ihren Hähnchenschenkeln. Zwischen Krabbeldecken, Schnuffeltierchen und den Zwillingen, wobei mir gerade eine an den Haaren zieht. Boah, wieviel Kraft haben denn bitteschön meine Minis? Hallooo? Aaaah... Zurück zur mega Schnecke, die einfach grandios geworden ist. Die leckerste Hefeschnecke around the world. Mit oder ohne Mascarponeguss!


Die schöne Zuckerkruste habe ich meiner Vergesslichkeit zu verdanken. Denn während ich so den Hefeteig in die Form brachte, die Zwillinge aber gar keine Lust auf Hefeschnecken backen hatten und ich dementsprechend immer wieder zwischen Hefeteig und den beiden hin und her pendelte, mir um die 8mal die Hände gewaschen habe, damit die kleinen nicht auch noch Hefeteig an sich haften haben, fiel mir ein, dass ich vergessen habe, die Füllung zu zuckern. Hups. Also kurzerhand den Zucker einfach darüber gestreut. Und der wurde zu einer karamellisierten leicht knusprigen Kruste, was der Schnecke dann sozusagen ein Dach über dem Kopf gab.


Apfel Hefeschnecke mit Zuckerkruste und Mascarponeguss

1 Riesenschnecke (12 Stücke)

Zutaten für den Hefeteig:
1 Würfel Hefe
50 g Butter
250 ml lauwarme Vollmilch
1 Hühnerei, Gr. M
400-450 g Weizenmehl
70 g Zucker

Zutaten für die Füllung:
1 Apfel, Boskoop
2 TL Zitronensaft
1 EL Zimt
4 EL Butter

Zutaten für das Topping:
250 g Mascarpone
1 Vanilleschote
3 EL Vollmilch
2 EL Zucker
2 EL braunen Zucker

Zubereitung:
Die Milch erwärmen, die Butter darin schmelzen, die Hefe hineinbröckeln und unter Rühren auflösen. Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben und mischen. Die Hefemilch und Ei dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Eventuell etwas Mehl zufügen, falls der Teig zu klebrig sein sollte.

Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort mindestens 40 Minuten gehen lassen. Ich lasse meinen Teig im Dampfgarer gehen. Das dauert etwa 30 Minuten bei 35°C.

Nun kannst du schon die Füllung zubereiten. Dazu die Butter auf Zimmertemperatur bringen und mit dem Zimt gut verrühren. Den Apfel schälen, entkernen und klein würfeln. Mit dem Zitronensaft vermengen, damit er nicht braun wird.

Mascarpone in eine Rührschüssel geben und mit der Milch und dem Mark einer Vanilleschote zu einer cremigen Masse verrühren. Kühl stellen.

Eine Backform einfetten und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Ist der Teig gegangen? Dann wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausgerollt. Die Zimtbutter auf dem Teig verstreichen und die Apfelwürfelchen darüber verteilen. Nun den Teig in längliche Streifen schneiden. Einen Streifen aufrollen und (als Schnecke) in die Mitte der Backform setzen. Nun den nächsten Streifen aufrollen und um die innere Schnecke wieder auseinanderrollen. Du kannst ruhig ein wenig Platz lassen, damit der Teig noch Platz hat sich auszudehnen.

Mit den restlichen Streifen so fortfahren und zum Schluss mit den beiden Zuckersorten bestreuen. Zugedeckt nochmals 15 Minuten gehen lassen und dann für etwa 30-40 Minuten im Ofen backen, bis die Hefeschnecke goldbraun gebacken ist.

Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Den Mascarponeguss auf der Schnecke verteilen oder dazu reichen. Lasst es euch schmecken!



Wäre das nicht auch fein mit einer leckeren Himbeer-Käsekuchencreme-Füllung oder Schokolade-Pistazie?

Alles Liebe, Eure MONI


Andere leckere Hefeteigrezepte für dich:




Sonntag, 15. Januar 2017

Rote Bete Meerrettich Brotaufstrich auf Schinken Sandwich


Eins vorweg: Dieses Sandwich wurde mit höchst musikalischer Begleitung stimmungsvoll laut trällernd belegt. "Ein belegtes Brot mit Schinken. SCHINKEN! Ein belegtes Brot mit Ei. EI! Das sind zwei belegte Brote. Eins mit Schinken und eins mit Ei. Und daaazuuuu eisgekühlter Bommerlunder. Bommelunder eisgekühlt. La la la la la..." Als bekennender Campino-Fan musste ich ja irgendwann einmal einen Post auf meinem Blog den Toten Hosen widmen. Ich sehe mich noch, als wäre es erst gestern gewesen, in schlammbeschmierten Jeans rockend vor der Bühne stehen. Rock am Ring! Eine wunderbare Zeit war das und ab und zu müssen auch beim Kochen die Toten Hosen laufen. Nur den Bommerlunder, denn lassen wir mal lieber weg und trinken stattdessen ein Tässchen Kaffee.



Aber heute ist der Star auf dem pinken Teppich die Rote Bete. Sie rockt zusammen mit feinem Sahnemeerrettich und gibt sich ein Sandwichdebut. Das schmeckt so richtig schön deftig zu gekochtem Schinken und Sandwichgurken. Ich bin ganz hin und weg von dieser Rote Bete, die ich sonst gar nicht so gern gegessen habe. Man lernt eben nie aus! Und irgendwie habe ich mich auch in diese Farbe verliebt. So ein kräftiges Magenta auf dem Brot lässt mein kleines Foodbloggerherzchen aber sowas von höher schlagen. Und dann macht das Fotografieren gleich doppelt so viel Spaß! Und Farbe haben wir bei diesem tristen grauen Wetterchen da draußen wirklich nicht in Übermaßen. Also ran an die Rote Bete, aber bitte beim nächsten Mal mit Einweghandschuhen, denn ich sehe gerade aus, als ob ich meine Hände hätte batiken wollen. Ein Glück bin ich kein Model für Nagellacke, Handcremes & Co. geworden!


Schinken Sandwich mit Rote Bete Meerrettich Brotaufstrich

4 Gläser

Zutaten für den Brotaufstrich:
250 g gegarte Rote Bete
1 EL Kräuteressig
2 EL Rapsöl
4 TL Sahnemeerrettich
Pfeffer, Salz
3-4 EL Naturjoghurt 3,5% Fett
1 Prise Zucker

Zutaten für das Sandwich:
2 Scheiben Kastenweißbrot
2 Scheiben Sandwichgurken
2 Scheiben gekochter Schinken
frischen Schnittlauch

Zubereitung:
Die Rote Bete in grobe Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Kräuteressig, Rapsöl, Meerrettich, 3 EL Quark und Zucker dazugeben und mit einem Pürierstab sehr fein pürieren.

Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Gegebenenfalls noch ein wenig Joghurt hinzufügen, je nachdem welche Konsistenz du haben möchtest.

Das Sandwich nach Herzenslust mit Brotaufstrich bestreichen und mit Sandwichgurken, Schinken und Schnittlauch belegen. Zusammenklappen und mit einem Holzstäbchen fixieren, damit es nicht auseinanderfällt. Guten Appetit!


So ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen Sonntag, mit Wollsocken, Kakao und Heinz Erhard und einem leckeren Teller voller musikalisch belegter Sandwiches!

Eure MONI


Mehr Brotaufstriche und Stullen, die einfach megagut schmecken:

Dienstag, 10. Januar 2017

Cherry Cheesecake Shots - Kirsch Käsekuchencreme im Waffelbecher



Der schnelle Nachtisch, einfach reingekippt und runtergeschluckt. Eine Portion, die nicht die Hose sprengen lässt und das schlechte Gewissen gar nicht erst auftischt. Ha! Genau so stelle ich mir das vor. Da kann ich ja auch 3 oder 4 davon vernaschen und es fällt gar nicht auf. Diese kleinen Kirsch Käsekuchencreme Waffelbecher sind der Hammer für Gäste, die auf die schlanke Linie achten oder aber gerne mal was Süßes essen aber dann nicht so viel davon.


Cherry Cheesecake Shots - Kirsch Käsekuchencreme im Waffelbecher

20 Stück

Zutaten:
200 g TK Sauerkirschen, ungesüßt
250 g Magerquark
200 ml Schlagsahne
1 Päckchen Sahnesteif
1/2 Bio-Zitrone
1 Päckchen gemahlene Gelatine
40 g Puderzucker
20 schokolierte Waffelbecher
10 Minz-Schoko-Stäbchen o.ä.

Zubereitung:
Die Sauerkirschen in einem Sieb auftauen, abtropfen lassen pürieren. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben.

Die Sahne mit Sahnesteif schlagen, bis sie fest wird und beiseite stellen. Den Quark mit Puderzucker und der Zitronenschale mit dem Rührgerät verrühren. Die Sahne unterrühren.

Die Gelatine nach Packungsanweisung quellen lassen, erhitzen bis sie flüssig wird und einige Esslöffel der Quarkcreme darunter rühren. Dann die Gelatinemasse in die restliche Quarkcreme rühren. Eine Garnierspritze mit dem feinen Kirschpüree befüllen und die Waffelbecher in Position stellen. Das restliche Püree unter die Käsekuchencreme rühren. Für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Käsekuchencreme aus dem Kühlschrank nehmen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. In die Waffelbecher nun die Käsekuchencreme spritzen. Mit dem Kirschpüree kleine Tupfen aufspritzen. Die Minz-Schoko-Stäbchen halbieren und jeweils eines in die Creme stecken.



So, habt es fein! Bei uns ist leider wieder der Alltag eingezogen. Die Winterferien sind vorüber...
Echt schade, es gab noch so einige Dinge, die ich mit meinem Junior erleben wollte, aber wie immer war trotz der Feiertage die Zeit zu kurz.

All the best! Eure MONI


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Samstag, 7. Januar 2017

Rezept für selbst gemachte, fluffige Nougat Marshmallows


Endlich ist er da! Der lang ersehnte Schnee! Junior wartete schon seit Wochen darauf, um endlich Bob fahren zu können! Und endlich kann ich euch auch meine neue kleine Lieblingssüßigkeit zeigen. Denn die passt perfekt zu sanftem Schneefall, denn sie zerschmilzt auf der Zunge wie kleine Schneeflocken in der Hand. Eine zuckersüße Wonne, die mein kleines Süßigkeitherzchen höher schlagen lässt. In heißem Kakao aufgelöst haben wir uns nach unserer ersten Schneewanderung in diesem Jahr nämlich leckerste Nougat Marshmallows schmecken lassen. Die haben uns schön die Seele gewärmt. Und schon hatte sich Vorsatz Nummero 1 von selbst erledigt! Ich werde es wohl nie schaffen...


So langsam sind wir auch im Neuen Jahr angekommen. Ich mag ja ungerade Zahlen überhaupt nicht und musste mich mit der 17 erst einmal anfreunden. Aber ich hoffe sehr, dass es ein super Jahr wird. Die Anlässe dazu sind gegeben. Ich habe drei wunderbare Kinder und obendrein einen wunderbaren Mann. Hallo, Herr Alexander! Unser Haus lebt seit der Geburt der Zwillinge noch viel mehr. Was soll da schief gehen? Ich hoffe auf Gesundheit unserer ganzen Familie, auf viele stressfreie Wochen, auf Sonne im Herzen und Freude bei allem was wir tun werden. Als großes Projekt in diesem Jahr steht unsere Außenanlage an, die wir gerne anlegen möchten. Das wird uns noch so einige Arbeit kosten, aber es wird auch sicher viel Spaß machen. Zuerst müssen dann einmal die drei Obstbäume für unsere Kinder gepflanzt werden. Und vielleicht kann ich euch dann im nächsten Jahr schon die leckersten Obstkuchen der Marke Eigenanbau liefern! Juchu! Als zweites stehe ich vor einem riesen Projekt: der Technik meiner neuen Kamera! Seit Weihnachten liegt sie nun hier herum und ich traue mich gar nicht richtig ran und auch die Zeit fehlt mir im Moment völligst dazu. Deswegen gibt es heute nochmal Fotos von der alten Kamera, die mir sehr gute Dienste erwiesen hat. Danke, liebe Sony Nex-3N! Du hast mein Leben so bereichert! Aber leider musst du mich verlassen! Bei Interesse bitte melden!

Und jetzt wollt ihr bestimmt das Rezept für die Marshmallows? Bitte sehr, ihr Lieben!


Nougat Marshmallows

Zutaten:
250 g + 2 EL Puderzucker
2 EL Speisestärke
150 ml Wasser
2 Päckchen gemahlene Gelatine
80 g Nougat
2 EL Speiseöl

Zubereitung:
Eine rechteckige Form mit Öl bepinseln, mit Frischhaltefolie auskleiden und diese wiederum
mit Öl bepinseln. 2 EL Puderzucker mit der Speisestärke mischen und zur Hälfte auf die geölte
Folie sieben.

275 g Puderzucker in eine große Rührschüssel füllen. Dann Wasser und Gelatine in einem
kleinen Topf unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen, bis sich die Gelatine vollständig
gelöst hat.

Mit dem Handrührgerät den Puderzucker mit der Gelatine erst einmal auf niedrigster Stufe rühren und dann auf der höchsten Stufe rund 6-8 Minuten rühren, bis die Masse dicker und weiß wird. Das Nougat vorsichtig in einem Topf oder über dem Wasserbad erhitzen und mit einem Löffel in Schlieren unter die Puderzuckermasse rühren.

Die Marshmallowmasse auf das Backblech gießen und mit einem Teigschaber glatt streichen.

Das Backblech etwa 3-4 Stunden an einen kühlen Ort stellen. Die restliche Stärkemischung
auf die Masse sieben und in Rechtecke schneiden.



Ein wahr gewordener Nougattraum geht zu Ende! Habt ein schönes Wochenende!

Eure MONI


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Donnerstag, 29. Dezember 2016

Vorsätze 2017 und eine Neujahrsstulle aus Roggenmischbrot mit Oregano


Wie in jedem Jahr nehme ich meine Vorjahresvorsatzliste zur Hand und schaue mal, was sich so alles erfüllt hat und was in größerem Maße nicht. Auf der Liste 2015/2016... Nummero 1: Weniger Süßes! Och ja, das steht ja schon sehr lange an erster Stelle. Dann lassen wir das nochmal stehen, denn das ist ja ein guter Vorsatz. Und hierzu gibt es auch gleich dieses leckere lockere kernige Roggenmischbrot mit Oregano inside und Joghurtweichkäse mit Avocado und Radieschenscheiben obendrauf.


Nummero 2: Spocht! Oh weh, dieses leidige Thema... ja Sport. Hatte ich mir letztes Jahr vorgenommen und im Fitnessstudio angemeldet, abeeer da kamen die Zuckerpüppchen dazwischen, hihi. Vorsatz Nummero 3: Do more of what makes you happy! YES! Bleibt auch stehen, denn das kam eindeutig zu kurz in den letzten beiden Jahren. Nummero 4: Die gewaschene Wäsche immer sofort bügeln. Eine traurige Prognose... aber dieser Vorsatz wird niemals von meiner Liste verschwinden. Denn ich werde ihn nie wirklich erfüllen. Bügeln ist eine sehr schreckliche Angelegenheit.


Ich widme mich lieber den Dingen, die mich glücklich machen. Da fallen mir auch glatt zig Dinge ein wie zum Beispiel eine dieser kleinen feinen Zimtschnecken von der lieben Vera vom Blog Nicest Things natürlich nur in Combinatione mit dieser affengeilen Strickdecke. Eine Scheibe frisch gebackenes saftiges Brot mit ohne Butter wegen der Vorsätzeliste. Neue Fotohintergründe verrostet, alt und dreckig. Mit den Zwillis zu Hulapalu tanzen. Endlich die Kameraeinstellungen richtig beherrschen. Und vieles vieles mehr. Was macht euch denn glücklich? Und welche Vorsätze habt ihr für das Jahr 2017?


Habt ihr denn eure Silvesterparty schon geplant? Wir feiern ganz einfach im Kreise einiger lieber Menschen bei uns zu Hause, vielleicht mit einer kleinen Burgerstation an der sich jeder nach Herzenslust bedienen kann. Oh, da fällt mir ein, dass ich unbedingt noch ein Bleigießset kaufen muss. Ohne Bleigießen kein richtiges Silvester. Ist zwar total doof, aber macht ja solch einen Spaß!


Und hier erst einmal das Rezept für meine Neujahrsstulle. Ein würziges saftiges und lockeres Brot aus Roggen- und Weizenvollkornmehl und frischem herrlich duftendem Oregano, den man nach dem Backen leider nicht im Brot sehen konnte. Dafür aber obendrauf!


Roggenmischbrot mit Oregano

Zutaten:
500 g Roggenvollkornmehl
400 g Weizenvollkornmehl
1 Würfel frische Hefe (à 42 g)
1 Päckchen Sauerteigextrakt
2 TL Meersalz
500 ml lauwarmes Wasser
200 g Naturjoghurt
2 Zweige frischen Oregano
80 g Sonnenblumenkerne

Für den Belag:
1 Avocado
2 Radieschen
1 französischen Joghurt-Weichkäse
4 Scheiben Schwarzwälder Schinken
1 TL Schwarzkümmel
3 gelbe Cocktailtomaten
Pfeffer, Salz
einige Blättchen frischen Oregano

Zubereitung:
Die beiden Mehlsorten, das Meersalz und die Sonnenblumenkerne in einer großen Rührschüssel mit Knethaken vermengen. Die frische Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln und so lange rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.

Den Oregano waschen, trockenschütteln, klein hacken und mit dem Joghurt und dem Hefewasser zum Mehl geben und mit dem Knethaken etwa 5 Minuten zu einem Teig verkneten. Abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen. In eine gefettete Kastenform geben und nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen zwischenzeitlich auf 250°C vorheizen. Ich mache das auf der Hydrostufe. Solltest du diese Funktion nicht haben, dann kannst du eine feuerfeste Form mit Wasser gefüllt in den Ofen stellen.

Den Brotteig etwa 15 Minuten bei 250°C backen und dann die Temperatur auf 200°C reduzieren. Dann weitere 40 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es sich beim Daraufklopfen hohl anhört.



So, ihr Lieben habt es schön! Bis nächstes Jahr!
Frisch, fromm, fröhlich, frei!

Eure MONI
(jetzt gleich alte Filmklassiker schauend)

Dienstag, 27. Dezember 2016

Wenn's schnell gehen muss... Backcamembert mit Balsamico Brombeeren


Seid ihr schon startklar für den Jahresabschluss? Ich philosophiere seit heute morgen über das letzte Jahr und muss sagen, dass ich ziemlich zufrieden bin. Ich habe es erfolgreich geschafft, Zwillinge in die Welt zu setzen, die einfach wunderbar sind. Zuckersüß, die größten Engelchen auf dieser Erde, die mich jeden Tag aufs Neue verzaubern. Wir haben so viel Angst um die beiden gehabt und sind glücklich, dass alles gut gegangen ist! Dann ist Junior ist in die Schule gekommen und ich bin wahnsinnig stolz auf ihn. Er macht das super! Und hat einen riesengroßen Spaß daran! Seit Schulbeginn ist er viel selbständiger geworden und hat so viele neue Eigenschaften an sich entdecken können, dass ich völligst überrascht darüber bin.


Ich hoffe, dass das nächste Jahr genauso gut weitergeht und bin gespannt auf die vielen Abenteuer, die uns erwarten werden und ich hoffe, dass wir viele gute Tage gemeinsam haben werden. Herr Alexander, der Junior-Gourmet, die Zuckerpüppchen und ich und natürlich unsere ganze Familie.


Und ganz vor allem möchte ich euch hier einmal DANKESCHÖÖÖÖN sagen, dass ihr meinen Blog lest, meine Rezepte nachkocht oder -backt, auch mal gemeckert wird, für eure Kommentare und Anregungen, eure E-Mails... Ohne euch wäre mein Blog nur halb so schön für mich selbst! Und nun das kleine einfache aber feine Rezept:


Backcamembert mit Balsamico Brombeeren

2 Personen

Zutaten:
2 Backcamembert im Holzschälchen
1 Zweig Rosmarin
250 g TK-Brombeeren, ungesüßt
1 EL Ahornsirup (optional: Honig)
1 Prise Pfeffer
1 TL Speisestärke
2 EL Balsamico
1 EL Honig

Zubereitung:
In einem kleinen Topf die Brombeeren leicht erhitzen. Ahornsirup, Pfeffer und Rosmarin dazu geben und 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Den Backcamembert nach Anleitung im Ofen backen, dann öffnen und die heißen Balsamico Brombeeren darüber geben.

Mit Honig beträufeln und sofort servieren.


Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an diese kleine Köstlichkeit denke.


Habt eine wunderbare Zeit!

Eure MONI

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Fröhliche Weihnachten mit einem Rezept für Gebrannten Mandel Schokoladen Gugelhupf


Gebrannte Mandeln sind ja für mich der Oberrenner in der Adventszeit. Da renne ich auch extra nochmals zum Weihnachtsmarkt, um mir ein Tütchen gebrannter Mandeln zu kaufen und ganz alleine, beim abendlichen Spaziergang durch die festlich geschmückte Stadt, vorbei an allerlei zauberhafter Büdchen, schmecken zu lassen. Vor einem Straßenmusiker, der gerade auf der Trompete Stille Nacht blies, blieb ich dann stehen und gab dem Tütchen den Rest. Mit der Tüte am Hals die restlichen Krümelchen in meinen Rachen klopfend. Erst in diesem Moment fiel mir just auf, dass ich gar nicht alleine war. Huch, wieder einmal aufgrund soulfoodlastiger Snacks die gute Kinderstube von Omma vergessen. Oh weh!



Wenn meine Pausbäckchen nicht sowieso vor Kälte schon schneewittchenapfelrot als Farbe gehabt hätten, dann wären sie es genau jetzt geworden. So war es nur die innere Hitze, die gerade in mir aufstieg. Komischerweise passieren genau solche Dinge immer mir. Wie auch an einem besagten Abend in der Weihnachtszeit als ich mich auf der Weihnachtsfeier meines Arbeitgebers, bei dem ich im Moment ja gar nicht arbeite aufgrund des Zwillingsalarms bei uns zu Hause,... ich mich nicht auf sondern lieber vor den Stuhl gesetzt habe. Jip! Ich war auf jeden Fall auf der Weihnachtsfeier!



Gebrannter Mandel
Schokoladen Gugelhupf

Zutaten:
125 g weiche Butter
280 g Zucker
4 Eigelbe, Gr. M
4 Eiweiße, Gr. M
300 g Weizenmehl
150 g gemahlene gebrannte Mandeln
2 Handvoll grob gehackte gebrannte Mandeln
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
2 TL Zimt
220 ml Milch
125 g grob gehackte Zartbitterschokolade
150 g fein gehackte Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Die zimmerwarme Butter und den Zucker mit einer Küchenmaschine mit Schneebesen
schaumig aufschlagen. Die Eier trennen und die Eigelbe einzeln unter die
Butter-Zucker-Masse rühren. Die Eiweiße erst einmal beiseite stellen.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt vermengen und über die Teigmasse sieben.
150 g der gebrannten Mandeln fein mahlen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren.

Die Eiweiße nun steif schlagen und mit der grob gehackten Schokolade unterheben.

Den Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Gugelhupfform füllen, glatt streichen
und ca. 60 Min. bei 175°C backen.

Bitte eine Stäbchenprobe machen, ob der Kuchen innen durchgebacken ist. Es sollte kein Teig
mehr am Stäbchen hängen bleiben und der Kuchen sollte sich leicht vom Rand gelöst haben.

Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen, dann auf einen Kuchenrost stürzen
und vollständig auskühlen lassen.

Die restliche Schokolade fein hacken und über dem Wasserbad sehr langsam schmelzen. Die restlichen gebrannten Mandeln grob hacken. Nun die Schokolade in Schlieren über den Kuchen geben und mit den gehackten gebrannten Mandeln bestreuen.


Ihr Lieben, ich wünsche euch ein wunderbares Weihnachtsfest im Kreise eurer Allerliebsten mit vielen Geschenken, heißem Punsch, geschmorter Rehkeule, süßen Kuchenverlockungen und einem Hauch Besinnlichkeit!

Eure MONI



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