Follow my blog with Bloglovin KochzereMoni: November 2014

Sonntag, 30. November 2014

Tegut...-Adventsfrühstück im "Marktplatz" + Marzipan-Rührkuchen mit Orangenmarmelade

 
Wisst ihr was? Ich freue mich riesig, dass heute der 1. Advent ist! Ich befinde mich just in höchster Feierlaune. Und deswegen lade ich euch heute zum Adventsfrühstück ein. Denn was gibt es Schöneres als mit der Familie oder lieben Freunden an einer reich gedeckten Tafel zu sitzen, dampfenden Kaffee zu trinken, zu plaudern, zu lachen und sich mit kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen? Diese Tage liebe ich.
 
Ich bin dann immer wahnsinnig auf die Reaktionen gespannt. Och, es gab auch schon Situationen am Esstisch, die ich lieber vermieden hätte. Damals als ich ein Stollenparfait zubereitet hatte. Ein eiskaltes, steinhartes, in Rum getränktes Rosinenmonster. Habt ihr schon mal Eis mit dem elektrischen Fleischmesser geschnitten? Die Reaktionen fielen dementsprechend aus... mucksmäuschenstilles vor sich hin "löffeln"; immer einmal wieder durch ein Abrutschen des Löffels unterbrochen... leises Seufzen, wenn das Dessertschälchen dann endlich geleert war. Noch jemand Nachschlag?
 
Ach Ramönchen, hätteste mal lieber auf Muttern gehört. Die sagt ja immer "Mädchen, koch' das, was du schon kennst!" Aber mein unumschwänglicher Koch- und Backeifer lässt einfach nicht locker.
 

So und jetzt muss ich euch ein klitzekleines Geheimnis verraten. Es geht um das tegut...-Food Blog Duell. Mit höchstem Erstaunen kam ja eines Tages eine E-Mail von der lieben Sabine, dass ich gewonnen hätte. Wow! Mein Gewinn war... tamtamtamtam... ein professionelles Food-Foto-Shooting mit Fotograf André Druschel zum Thema Adventsbrunch. Leute, das war der Knaller! Wir hatten solch einen Spaß, dass am nächsten Tag die Lachmuskeln streikten. Jetzt weiß ich endlich, was Heidi & Co. so leisten müssen. Mit einer Ausnahme. Beim Naschen mussten wir uns zum Schluss nicht zurückhalten.
 
Ich habe für euch drei megamäßig leckere Frühstücksköstlichkeiten zubereitet und die Rezepte hierzu findet ihr ab morgen im hauseigenen Magazin "MARKTPLATZ", welches in jedem tegut...-Markt kostenfrei ausliegt. Also zugreifen, denn hierin gibt es immer viele tolle Rezepte! Dann könnt ihr eure Lieben mal so richtig verwöhnen. Unter anderen findet ihr diese Leckereien:
 

Amaretto-Kirsch-Scones mit Zimtschmand
Lachs-Linsenbrotsterne mit Orangen-Meerrettich
Alm-Omelette de luxe mit Bio-Bauernschinken
 
Für das Shooting habe ich einige Lebensmittel von tegut... testen dürfen und habe zwei echte Favorites gefunden. Zum einen den Bio-Bauernschinken aus der Rhön und zum anderen die Rhapsodie de fruit, die Orangen-Ingwer-Marmelade von St. Dalfour, die mich direkt in den Marmeladenhimmel hat abheben lassen. Und jetzt bekommt ihr von mir das Rezept für einen Marzipan-Rührkuchen, in dem ihr ganz viiiiel von dieser leckeren französischen Marmelade finden werdet. Schleck! Dieser Kuchen ist so super saftig, dass ich ihn bereits zum zweiten Mal backen musste. Befehl von ganz oben!

 

Marzipan-Rührkuchen mit Orangenmarmelade
 
für eine Gugelhupfform

Zutaten:
250 g weiche Butter
200 g Zucker
3 Eier, Gr. M
100 ml Milch
80 g Marzipan
250 g Orangen-Ingwer-Marmelade (St. Dalfour)
250 g Mehl (Type 405)
2 TL Backpulver

1 Prise Zimt, gemahlen
1 Prise Nelken, gemahlen
80 g gehackte Mandeln
 
Puderzuckerglasur:
2 EL Milch
1 EL Butter
1 Msp. Lebensmittelfarbe orange (z.B. von Wilton)
ca. 150 g Puderzucker
 
Zubereitung:
Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Backform mit flüssiger Butter einfetten... auch die kleinste Ritze und dann in den Kühlschrank stellen. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, bis die Masse weiß und cremig ist. Nun die Eier einzeln einrühren und die Milch hinzufügen. Das Marzipan in den Teig reiben und die Marmelade einrühren. Das Mehl, das Backpulver und die Gewürze mischen und auf die Eiermasse sieben und mit den gehackten Mandeln vorsichtig mit einem Lochrührlöffel unterheben. Am Boden entlang fahren, damit sicher ist, dass sich kein Marzipan abgesetzt hat.
 
Den Teig in die Form geben und in den Ofen stellen. Die Oberfläche bereits nach 25 Minuten mit Alufolie abdecken (!!!), damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Nach 45 Minuten eine Stäbchenprobe machen und gegebenenfalls weiterbacken. Insgesamt also etwa 1 Stunde.
 
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost komplett auskühlen lassen und dann erst stürzen. Für die Puderzuckerglasur die Butter schmelzen und die Milch einrühren. Dann die Lebensmittelfarbe hineinrühren und den Puderzucker hinein sieben und gut verrühren. Die Menge des Puderzuckers kann variieren. Es sollte eine streichfähige Masse geben, nicht zu dünn.
Etwa eine Stunde vor dem Servieren die Puderzuckerglasur darüber geben und mit Cranberries verzieren.
 
 
 

Ein zuckersüßes Dankeschön an tegut..., Sabine Kaib von der Onlineredaktion, Jeanett Schäfer aus der Kochwerkstatt (gern wieder auf 'nen Kaffee oder Tee), Familie Druschel, die ihre Wohnung zur Verfügung gestellt hat, Fotograf André Druschel und seinem Team (Leute, eure Ausrüstung hätte ich gerne), an meine liebe Schwester Patricia und meine Freundinnen Sanny & Tina, die als Models fungierten und an meine Mum, die mal zuschauen wollte ;o)
 
 
Danke, dass ihr alle mitgewirkt und mir so ein unvergessliches Erlebnis beschert habt.
Das war für mich schon wie Weihnachten!
 
Alles Liebe, Eure MONI
(wie die Grinsekatze von Alice)
 
 
 


Sonntag, 23. November 2014

...von Choco Cinnamon Swirl Meringues und einer Gewürzmilchbombe

 
Schaut mal, die kleene weiße Weihnachtsmaus hat sich extra für euch schick gemacht. Mit goldenem Glöckchen um den Hals wartet sie bereits mit offenen Armen auf ihr ganz eigenes kleines Schokobaisertüffchen. Herzallerliebst ist das und Junior hat sich einmal mehr in sein Lieblingskuscheltier verliebt. So klein... und kann doch eine solche Freude bereiten. Da wird mir ganz warm ums Herz. Da wären wir auch schon beim Thema. Schenken. Es müssen ja nicht immer die allergrößten Geschenke sein, die die meiste Freude bringen. Ein kleiner goldener Ring mit Brilli obendrauf tuts auch, ha ha ha. Spaß beiseite. Die Hauptsache ist doch, dass es wirklich von Herzen kommt. Ich meine das jetzt nicht als Floskel sondern im Ernst!
 
 
 
Ach ja, die Schenkerei... Wir haben wieder einmal, zum gefühlten tausendsten Mal, beschlossen, uns nichts zu Weihnachten zu schenken. Aber ich ahne Böses (oder doch Gutes?). Herr Alexander hält sich nie an solche Abmachungen. Und er liebt Amazon und Testberichte vollgestopft mit technischen Daten. Gut für mich, denn bei Amazon gibt es eine Menge Mixer, Pürierstäbe und dergleichen, welche Frauchen mit Sicherheit glücklich machen würden. Geht das nur mir so oder gibt es da Gleichgesinnte? Vielleicht könnten wir eine Wirschenkenunsnichtsundschenkenunsdochwas-Selbsthilfegruppe gründen?
 
 
Werde ich mich also doch ebenfalls auf Geschenkesuche begeben (müssen). Für's Erste gab es für Herrn Alexander eine zuckersüße Überraschung. Und die kam wirklich von Herzen, weil er Stunde um Stunde an unserem Haus arbeitet, der arme Kerl.
 
 
Choco Cinnamon Meringues
 
für 40 Stück je nach Größe
 
Zutaten:
3 Eiweiße
1 Prise Salz
150 g Zucker
1 TL Zimt
1 EL Balsamico Bianco
200 g Halbbitterschokolade
100 ml Schlagsahne
 
Zubereitung:
Die Schokolade zusammen mit der Sahne langsam bei mäßiger Temperatur im Wasserbad schmelzen und ein wenig abkühlen lassen. Nicht so oft rühren, denn sonst zieht man sich die kalte Luft unter die Schokolade und es bilden sich Bröckchen. Den Ofen auf 70°C vorheizen.
 
Zimt und Zucker mischen. Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen. Den Zimtzucker dabei langsam einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis eine glänzende Masse entsteht. Nun den Essig noch einrühren.
 
Einen Spritzbeutel mit Sterntülle in einen Messbecher stellen und nun abwechselnd je einen Esslöffel steif geschlagenen Eiweißes und geschmolzener Schokolade einfüllen, bis der Spritzbeutel etwa halb voll ist. Etwa 50 g der Schokoladeganache zurückbehalten.
 
Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech Tuffs spritzen. Die Größe kannst du dir aussuchen, wie du es am liebsten magst. Meine Meringue-Tuffs hatten einen Durchmesser von etwa 3 cm.
 
Nun die Meringues im vorgeheizten Ofen etwa 90 Minuten backen. Immer wieder einmal schauen, ob sie schon fest sind. Nicht, dass sie braun werden. Dann sehen sie nicht mehr so schön aus.
 
Die restliche Ganache mit einem Teelöffel auf einigen Meringuesböden verteilen und mit einem weiteren Tuff zusammendrücken.
 
 
Herr Alexander liebt Baiser und er liebt Schokolade. Kombiniere! Schoko-Baisers mussten auf den Tisch. Sie verschwinden mit einem einzigen Happen im Mund. Zuckerkoma! Aber das macht Herrn Alexander doch nichts aus. So landeten etwa 15 Tuffs innerhalb von 15 Minuten in seinem Bauch. Pro Tuff eine Minute? Herr Alexander, das üben wir aber nochmal. Das muss schneller gehen. Wir werden es bei der nächsten Meringue-Runde sehen, die ja hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt. Ich gestehe! Ab sofort bin auch ich bekennende Baiserliebhaberin. Mir sind da auch schon ein paar feine Geschmackskombinationen eingefallen, die ich unbedingt ausprobieren muss.
 
 
 
Zusätzlich gab es für Madame noch ein Hupferl. Denn ich liebe Amarenakirschen und Mini-Marshmallows und Saaaahne. Kombiniere! Ein winterliches Heißgetränk wäre hier unbedingt angebracht. And here is the bomb under the Heißgetränk-Bombs! Der Sahne-Genius! Heiße Gewürzmilch mit Sahnehäubchen, Amarenasirup und Mini-Marshmallows! Und ich platze gleich, denn die Tasse war echt riesig!
 
 
Gewürzmilch mit Sahnehäubchen,
Amarenasirup und Mini-Marshmallows
 
4 Tassen
 
Zutaten:
1 Liter Milch
1 Zimtstange
1 Kardamomkapsel
1 nagelgroßes Stück Ingwer
2 Nelken
1 Prise Muskat
12 Amarenakirschen
8 TL Amarenasirup
250 ml Schlagsahne
1 Päckchen Sahnsteif
24 Mini-Marshmallows

Zubereitung:
Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und kühl stellen. Die Milch in einen Topf füllen und die Gewürze hinzugeben. Nun die Milch langsam erhitzen, bis sie schön heiß ist und etwa 1 Stunde ziehen lassen.

Nun die Milch nochmals erhitzen, jedoch nicht aufkochen, sonst bildet sich so viel Schaum. In vorbereitete Tassen je 3 Amarenakirschen geben und die Milch durch ein Sieb in die Tassen füllen. Die Sahne mit einem Spritzbeutel auf die Milch geben, mit Amarenasirup beträufeln und mit Mini-Marshmallows dekorieren.
 
 
Das war ein zuckersüßer Adventsschmaus. Lecker!
 
Alles Liebe und einen sonnigen bitterkalten Voradventssonntag.
 
Eure MONI

Donnerstag, 13. November 2014

Adventsstimmung & Dinge von NÖTEN... und endlich Amerikaner (+ Milchglasur + gebrannte Mandeln, ätsch)



Huijuijui, Mensch Kinners, ich sage euch... So langsam zieht bei uns zuhause Adventsstimmung ein. Die erste Duftkerze verbreitet einen zarten Geruch nach Zimt und Maulbeere. Draußen ist es kalt und die Sonne schaut hier und da zwischen den Nebelschwaden hervor. So kann es bleiben, denke ich mir, nippe an meinem Schoko-Chai-Latte und beiße herzlich in einen weichen nach Gewürz duftenden Amerikaner hinein. Ich habe es mir auf der Couch schön gemütlich gemacht. Seit langem einmal wieder ein freier Sonntag Nachmittag... und ich schreibe eine Liste "DINGE VON NÖTEN" mit allen möglichen tollen Accessoires, die ich für unser neues Haus "gebrauchen" könnte. Wobei meine Definition von "gebrauchen" mit Herrn Alexanders Definition für dieses Wort weit auseinander geht... schätze ich mal so... Schatz? Schatz, biste noch dahaaa?


Natürlich ist es viel zu früh für solche Gedanken. Mmmmmpf! Zunächst einmal muss die Heizung eingebaut werden, der Putz muss rein, Estrich wäre auch nicht schlecht... Aber träumen darf man ja noch. Und dazu ist Vorfreude immer noch die allerschönste Freude. Und deswegen habe ich auf Pinterest eine feine Sammlung verschiedener Fotos meiner Lieblingsteilchen zusammengestellt, von denen ich behaupten würde, dass sie von Nöten sind. Ganz unbedingt sogar! Kaum auszuhalten so ohne sie!


Aber das ein oder andere würde unter dem Weihachtsbaum sicher grandios aussehen *zwinker zwinker*! Da wären zum Beispiel wunderbare Häkel-Poufs, schicke Keramikvasen, ein Rentierfell, Küchenutensilien vom Feinsten, die Artisan (hört sich das nicht divenhaft an? - Die Artisaaan... WOW).

Schaut es euch doch einfach auf Pinterest an unter: Dinge von NÖTEN!


Heute habe ich diese unglaublich leckeren Amerikaner gebacken. Herr Alexander liebt Amerikaner mit feinem weißem Guss und mit gehackten gebrannten Mandeln schmecken sie noch sehr viel besser. Echt versprochen!

 


 Amerikaner
mit Milchglasur und gebrannten Mandeln

12 kleene Amerikaner

Zutaten:
100 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Mehl
1 Päckchen Puddingpulver Mandel, zum Kochen
1 1/2 TL Backpulver
3-4 EL Milch
abgeriebene Schale einer halben Orange

Zutaten für die Glasur:
200g Puderzucker
3 EL Milch
1 EL Butter
Zimt
50 g gebrannte Mandeln

Zubereitung:
Zuerst einmal den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Butter mit dem Zucker, dem Mark einer Vanilleschote und dem Salz mit dem Rührbesen der Küchenmaschine cremig aufschlagen und die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei etwa eine Minute lang. Das Mehl mit dem Puddingpulver und dem Backpulver vermengen und dann unter den Teig rühren. Nun die Milch und die abgeriebene Orangenschale dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Den Teig mit Hilfe von zwei Esslöffeln in Portionen. mit ordentlichem Abstand, auf das Backblech geben. Ist der Abstand zu gering, hängen die Amerikaner aneinander, da sie stark verlaufen. Die Amerikaner 15-20 Minuten lang backen, dann erst etwas auskühlen lassen und auf einen Kuchenrost legen.

Zwischenzeitlich die Milchglasur anrühren. Hierzu einfach die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen. Milch hinzufügen und ganz leicht mit erwärmen. Den Puderzucker hineinsieben und zu einer glatten streichfähigen Creme rühren.

Die gebrannten Mandeln grob hacken. Wenn die Amerikaner ausgekühlt sind, die Glasur darauf verstreichen und mit gehackten Mandeln bestreuen und auskühlen lassen. Bevor die große Kaffeerunde losgeht, die Amerikaner noch mit Zimt bestäuben.


Gebrannte Mandeln gibt's auf jeden Fall auf dem Weihnachtsmarkt und wenn du zu faul bist, dir welche zu holen oder keine Lust hast  nach draußen zu gehen, weil es furchtbar bitter kalt ist, dann bereite dir doch einfach selbst welche zu. Und wie das geht erfährst du HIER!

 
 
Zimtige Grüße, Eure MONI

Mittwoch, 5. November 2014

Ein Schoko-Kaffee-Kuchen (Plötzlich Gugelaholic!)

Gugel hin und Gugel her, gugeln das fällt gar nicht schwer. Wenn's doch nur so einfach wäre. Ich habe in meiner Laufbahn als Gugelhupfbäckerin schon so einige Gugelhupfe "versemmelt". Diese wären dann auch wirklich nur noch für Cake Pops zu gebrauchen gewesen. Die Schuld lag meistens bei der Form. Wie, glaubste mir nicht? Echt jetzt! (Warum sollte man auch zugeben, dass man zu doof ist, 'ne Gugelhupfform anständig einzufetten?) Aber mittlerweile haben wir doch noch Freundschaft geschlossen der Gugel und ich. Ich habe ihm versprochen, immer die Form ganz ordentlich mit flüssiger Butter einzufetten und sie anschließend in den Kühlschrank zu stellen. Dann erst bereite ich seinen Teig zu. Und seither funktioniert es prima mit uns beiden. Taste it!


Ich bin ja so glücklich, dass mir meine Gugels neuerdings nur so entgegen schwuppen. Seitdem liebe ich sie umso mehr. In allen erdenklichen Variationen. Beim letzten Gugel-Blitz-Dating fanden sich folgende Pärchen zusammen: Apfel-Walnuss, Eierlikör-Orange, Birne-Marzipan und Schoko-Kaffee... letzterer ist mein momentaner Favorit. Demnächst stelle ich euch noch meinen Haselnuss-Gugelhupf vor, den ich mit einem feinen Aroma gepimpt habe. Aber mehr verrate ich euch nicht.


 Da wir seit einigen Monaten unsere Wochenenden (...und der Herr Alexander auch seine komplette Freizeit, der Arme!) auf der Baustelle verbringen, versuche ich uns die Zeit ein bisschen zu versüßen. Besonders mein Schwiegervater freut sich immer sehr über Gebäck. Da macht das Backen gleich noch mehr Spaß. Was wären Foodblogger auch ohne Warenabnehmer? Ich versuche immer, meine Kreationen an den Mann zu bringen. Am Gelegensten kommen mir da Geburtstage, Kindergartenfeste, Hochzeiten oder eben Baustellen mit vielen hungrigen Arbeitern (echt super).



Schoko-Kaffee-Gugel
1 großer Gugelhupf
Zutaten für den Teig:
220 ml Kaffee
280 g Butter
70 g Backkakao
450 g Zucker
300 g Creme fraiche
1 TL Vanillearoma
3 Eier, Gr. M
300 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 gute Prise Salz
100 g gehackte Mandeln
Zutaten für den Guss und die Verzierung:
150 g Vollmilchkuvertüre
1 EL Nutella
2 EL Sahne
Kokosspäne
Zubereitung:
Zuerst einmal einen starken Kaffee kochen. Den Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen. Die Form mit flüssiger Butter einfetten und in den Kühlschrank stellen. Butter in einem größeren Topf bei niedriger Temperatur schmelzen lassen und dann den Backkakao und den Kaffee einrühren und abkühlen lassen. Eier, Zucker, Crème frâiche und das Vanillearoma zu der Kaffee-Mischung geben und verrühren.
Mehl, Backpulver und Salz mischen und esslöffelweise in die flüssige Mischung rühren. Den Teig nun in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Die Backzeit beträgt etwa 1 Stunde und 30 Minuten je nach Ofen. Das solltest du am besten mit der Stäbchenprobe testen. Den Gugel anschließend gut abkühlen lassen, mindestens eine Stunde. Dann kannst du ihn aus der Form lösen.
In der Zwischenzeit kannst du den Guss vorbereiten.
Entweder in einem Simmertopf oder über dem Wasserbad die Schokolade zusammen mit dem Nutella und der Sahne ganz langsam mit niedriger Temperatur schmelzen. Er sollte nicht zu dünn werden, sondern eher zäh.
Den Kuchen komplett auskühlen lassen und dann mit einem Esslöffel den Guss auf den Kuchen geben und leicht verzieren. Zum Schluss noch mit Kokosspänen bestreuen.



Alles Liebe und gugelt doch mal wieder!

Eure MONI