Follow my blog with Bloglovin KochzereMoni: Juni 2013

Dienstag, 25. Juni 2013

Bananen-Cashew-Cookies - Summercookie No. 1


 "Liebe, liebe Mami, backst du heute TUUTIES?"

Könnte ich da "Nein" sagen? Bei dem ach so süß ausgesprochenen Wort, das da heißen soll "COOKIES"? Nein, kann ich nicht. Ich werde schwach; weich wie Butter... Und begebe mich mit Sohnemann an die Küchenmaschine, bereite das Cookie-Grundrezept aus der LECKER Bakery vor und schaue mal, was der Vorratsschrank sonst so hergibt. Diesmal waren es Cashewkerne und eine Banane. Die Kombi gefiel mir auf Anhieb und das Ergebnis lässt sich schmecken, zart zergehend auf der Zunge! Mit einem Hauch Zimt, einfach WOW!


Und nicht nur bei kleinen Naschkatzen beliebt...


100 g Cashewkerne
1 reife Banane
gemahlener Zimt

Für den Grundteig:
125 g weiche Butter
175 g Zucker
Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei (Gr. M)
200 g Mehl
1 TL Backpulver
Backpapier

Den Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Cashewkerne zunächst grob hacken. Die Banane schälen und mit einer Gabel in einem Teller zerdrücken.

Butter, Zucker, 1 Prise Salz und Vanille­zucker mit den Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Das Ei unterrühren. Das Bananenmus und 2 Prisen Zimt unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Die Cashewkerne unterheben.

Mit einem Esslöffel je ca. 10 Teighäufchen mit etwas Abstand auf die Bleche setzen und leicht flach drücken.
Die Cookies nacheinander im heißen Ofen auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch etwas weich ist.

Die Cookies solltest du kurz auf dem Blech abkühlen lassen, damit sie nicht zerbrechen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Ja ja, mein Sohnemann weiß schon, wie er mich rumkriegen kann. Und er hilft ja auch immer schön fleißig. Er nennt es die Backvorbereitung und schleppt Schüsseln, den "Vielen-Streifen-Rührer" und den Zucker an. Und wehe, Mama vergisst den Vanillezucker,... dieser muss nämlich verschnuppert werden. Und am Ende der Backsession wird man schließlich mit einem strahlenden Rote-Bäckchen-Lächeln belohnt,... Ich liebe es! Und WIE ich es liebe!

Und die Kekse auch! Mampf!

Alles Liebe, Eure KochzereMONI, die mal wieder viel zu viel backt!

Montag, 24. Juni 2013

Gyrossalat mit Pita - Geschmacksausflug nach Griechenland

Endlich lädt uns die Sonne wieder zum Genießen im Freien ein! Das "Grüne Esszimmer" ist eröffnet. 
Lasst uns einen kleinen, aber feinen Geschmacksausflug nach Griechenland unternehmen. Darf es eine Portion deftiges Gyros sein? Ein Löffel Joghurt dazu? Vielleicht ein Hauch Knoblauch? Und eine ordentliche Prise edelsüßer Paprika? Dann bist du hier genau richtig! Denn heute gibt es das klassische Gyros mal als Salat serviert. Und der haut Dich um!


Für 4 Personen:

2 EL Öl
1000 g Gyros (bereits gewürzt)
1 große Gemüsezwiebel
1 TL Gyrosgewürz
1 Dose Mais
1/2 Salatgurke
500 g Naturjoghurt
1 Becher Creme legere
1 TL Zitronensaft
Weißweinessig
1 mittelgroße Knoblauchzehe
Pfeffer, Salz
2 TL Paprika edelsüß


Das Öl  musst du in einer beschichteten Pfanne erhitzen und dann das Gyros bei recht starker Hitze darin anbraten (Deckel auf die Pfanne, sonst gibt's Fettflecken!). Die Zwiebeln solltest du in dünne Ringe hobeln, zum Fleisch geben und goldbraun braten. Zusätzlich mit 1 TL Gyrosgewürz würzen und auskühlen lassen.

Den Mais abtropfen lassen, die Salaturke ganz fein raspeln und in eine große Schüssel geben.

Den Naturjoghurt, Creme legere, Zitronensaft, Weißweinessig und die Gewürze dazugeben und kräftig umrühren.

Knobi pressen, ebenfalls dazugeben und gut umrühren. Nun kannst du das Gyros unterheben und den Salat mindestens 1 Stunde vor Verzehr kalt stellen.

Natürlich kannst du die Menge des Knoblauchs nach Lust und Laune variieren. Je nachdem, was dein Liebling davon hält (ha ha...).


Und nun kommen wir zum absoluten Highlight! Diese griechischen Teigtaschen gehören auf jeden Fall zu einer richtigen Gyrossalat-Fete dazu.

Ich gebe in den Pitateig immer etwas mehr Zucker dazu. Dann bekommen sie eine leichte Süße, die hervorragend zu dem herben Joghurtdressing passt. Irgendwie gegensätzlich, aber unschlagbar lecker.
Probiere es einfach aus!

Und hier kommt das Rezept für etwa 8 Stück:

400 g Mehl
20 g Hefe
1 1/2 Tassen lauwarmes Wasser
2 TL Zucker
2 TL Salz
1 EL Olivenöl
(Schwarzkümmel)


Das Mehl musst du in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken.

Die Hefe hineinbröckeln und mit der Hälfte des Wassers, dem Zucker und etwas Mehl verrühren
und dann das ganze ca. 15 Minuten lang zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Nun kannst du die restlichen Zutaten, ausser dem Öl, vermengen.

Den Teig gut verkneten, bis er beginnt zu glänzen und nun das Öl unterkneten. Jetzt kannst du den Pitateig in 8 Stücke teilen und zu Fladen formen.

Diese dann auf gefettete Bleche setzen und nochmals 30 Min. gehen lassen, bis sie sich deutlich vergrößert haben. Im Ofen bei Heißluft ca. 10 Min. bei 170°C backen. Wenn sie beginnen leichte hellbraune Stellen zu bekommen, sind sie genau richtig!


Du kannst die einzelnen Pita auch gerne größer machen, dann lassen sie sich super mit Gyrossalat befüllen. Ein leckeres Fingerfood für jede Geburtstagsparty!

Fazit: Geschmacksausflüge find' ich toll, mach mir noch ein Pita voll!

Alles Liebe und immer schön gekocht, Eure KochzereMONI

Samstag, 15. Juni 2013

Sauerkirsch-Joghurt-Tarte mit Zimtstreuseln und eine besondere E-Mail

Oh, da war Mönchen aber aus dem Häuschen, als sie vor ein paar Tagen ihr Postfach öffnete und eine E-Mail von Nina von der Bauer Media Group vorfand. Ich? Vorstellung auf der Facebook-Seite von foodboard.de? WOW! Ich habe mich wie ein Schnitzel gefreut und tue es immer noch. Ein Dauergrinsen wie eingemeißelt. Ich habe einige Fragen für Nina beantwortet. Aber ich verrate vorerst lieber nichts! Wann es wohl veröffentlicht wird?

Ich finde foodboard.de ist eine ganz tolle Seite mit einer riesigen Auswahl an leckeren Rezepten. Einige wurden bereits von mir getestet und von meinen beiden Versuchskaninchen für super befunden. Zum Beispiel den Apple-Carrot-Cake mit Frischkäse-Frosting und die Upside-down-Buchteln mit Karamellnüssen.

Super finde ich auch, dass man seine eigenen Rezepte hochladen kann. Apropos hochladen... 
Jetzt verzaubere ich euch erst einmal mit meiner lecker-schmecker Sauerkirsch-Joghurt-Tarte. 

Dreams are my reality...
 
Für den Mürbeteig: 
75 g Butter 
3 EL Zucker 
300 g Mehl 
3 gestrichene TL Backpulver 
150 ml Milch

Für die Streuselchen:

100 g Mehl
80 g Butter
30 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Messerspitzen Zimt

Für die Creme: 

125 g Joghurt 
200 g Crème fraîche 
2 EL Zucker
1 EL Speisestärke 

1 Glas Sauerkirschen oder frische entsteinte

Ihr müsst eine Springform einfetten und kalt stellen. Für den Teig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Buttermischung verrühren, so dass nun eine zunächst bröselige Masse entsteht. Dann die Milch zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Die vorbereitete Form so damit auskleiden, dass ein ca. 2,5 cm hoher Rand entsteht. Danach die Form wieder in den Kühlschrank stellen.

Nun für die Streusel das Mehl mit Zucker, Zimt und Vanillezucker vermischen. Die Butter in Flöckchen dazugeben und alles mit dem Handrührgerät oder per Hand zu Streuseln in gewünschter Größe verarbeiten. Ebenfalls kalt stellen.

Den Ofen inzwischen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Für die Creme nun Joghurt mit Creme fraiche, Zucker und Stärke verrühren. Die Creme auf den vorbereiteten Teig geben, mit den abgetropften Sauerkirschen belegen. Zuletzt die Streusel möglichst gleichmäßig darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen etwa 30-40 min backen.

ABER! Bitte richtig auskühlen lassen, sonst läuft die Creme weg, sie wird während des Abkühlens immer fester!


Ich liebe den Geschmack dieser Tarte. Durch die Joghurtcreme schmeckt sie richtig frisch und eignet sich ideal für ein Sommerfest oder ein Picknick.


So, jetzt stelle ich mein Rezept noch schnell bei foodboard.de ein.

Alles Liebe, Eure KochzereMONI

Sonntag, 9. Juni 2013

Die schmecken! Himbeer-Mascarpone-Schnecken!


Ene, mene, eins, zwei, drei, ein Rezept mit meinem Lieblingshefeteig herbei!
Die LECKER Bakery hat's möglich gemacht! Als Füllung für die Schneckchen zauberte ich allerköstlichste Himbeermarmelade und cremigen Mascarpooooone herbei. Das ganze wird getoppt mit einer Bienenstichdecke. Ganz nach dem Motto: "Harte Schale, weicher Kern!" Aussen herum erwarten euch knusprige Honig-Mandeln und innen ein geschmeidiger Himbeer-Mascarpone-Mix.

Für den luftigen Hefeteig:

200 ml Milch
1 Würfel Hefe (42 g)
500 g Mehl + etwas Mehl
50 g Zucker
1 gute Prise Salz
1 Ei (Gr. M)
50 g weiche gute Butter


Für die Füllung:

1 Glas Himbeermarmelade
250 g Mascarpone

Für die Bienenstichdecke:

80 g gehackte Mandeln
2 EL Honig
2 EL Zucker
2 EL Butter

 Die Milch sollte lauwarm erhitzt werden. Ist sie zu heiß, sterben die Hefepilze ab und der Teig kann nicht richtig hochgehen. Hefe hineinbröckeln und unter Rühren auflösen. 500 g Mehl, Zucker, Salz und das Ei in eine Rührschüssel geben. Hefemilch hinzufügen und mit dem Knethaken unterrühren.

Butter in Flöckchen unterkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Formt er sich zur Kugel, ca. 3 Minuten weiterkneten. Da Hefeteig empfindlich auf Zugluft reagiert, musst du ihn unbedingt mit einem trockenen Handtuch zudecken und an einem warmen Ort unter 50°C ca. 40 Minuten gehen lassen. Bis er sich verdoppelt hat.

Die Himbeermarmelade in einem kleinen Topf leicht erhitzen. Den Mascarpone, Zucker und Vanillezucker in einer kleinen Schüssel verrühren.

Für die Bienenstichdecke Butter in einem Topf schmelzen, Zucker und Honig dazugeben und einrühren, bis sich alles gelöst hat. Nun die Mandeln dazugeben und gut umrühren.

Nun den Teig rechteckig dünn ausrollen und mit der Mascarponecreme bestreichen, die Marmelade in Klecksen darübergeben. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in Stücke schneiden. Die Schnecken dicht nebeneinander auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech legen. Zum Schluss die Mandelmasse darübergeben und im Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

Und das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen. Ein absoluter Genuss auf jeder Kaffeetafel.



Dieses Rezept ist so variabel. Ersetzt doch die Mandeln durch Cashewkerne und anstelle Himbeermarmelade einfach mal Erdbeermarmelade probieren.

Ene mene meck, die Schneckchen sind jetzt weg!

Alles Liebe und verzaubert immer schön Eure Gäste mit leckeren Teilchen!

Eure KochzereMONI

Dienstag, 4. Juni 2013

Grill & Chill! - Jamaica-Spare-Ribs

Welch' Wonne, draußen scheint endlich die Sonne! 
Die eisige Mai-Kälte scheint vorüber zu sein und wir heizen uns jetzt richtig ein mit glasierten Jamaica-Ribs vom Grill. Die gab es am Wochenende trotz Regen, Wind und Eiseskälte, was mir einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht hatte.

 Für das besonders sonnige Grill-Feeling habe ich mir dann einfach vorgestellt, dass ich auf einer Sonnenliege liege, ein leichter rauchiger Grillfleischgeruch zieht an mir vorbei. In der Hand ein eisgekühltes Gläschen Prosecco mit Rhabarbersirup oder für die Männer unter euch eine eisgekühlte Flasche Bier, die Vögel zwitschern... und dann habe ich mir 'ne Sonne auf den Teller gemalt.


Und jetzt: Ran an die Knochen! Natürlich ist Knochen abzukauen nicht jederfraus Sache, aber ich habe mir das von meinem Dad abgeschaut. Und das Fleisch schmeckt ja auch gerade so gut, weil es direkt am Knochen hängt. Also lasst euch nicht abschrecken! Der Geschmack belohnt euch!

Für 4-6 Personen:
3 kg Spare Ribs (Gewicht inkl. Knochen)
6 EL frisch gepressten Orangensaft
2 EL Rum, 1 Orange, 2-3 rote Zwiebeln
Rosmarinzweige

Für den Dry Rub (Trockenwürzung):
3 EL grobes Meersalz
2-3 EL Paprikapulver
3 EL brauner Zucker
3 TL Zwiebelpulver
2 TL Knoblauchpulver
1/2 TL Piment
2 TL frisch gemahlener Pfeffer
1 Prise Muskat
1/2 TL Zimt

 Alle Zutaten für den Dry Rub gut vermengen, die Spare Ribs von allen Seiten damit einreiben und über Nacht im Kühlschrank in einem Gefrierbeutel oder einer Marinierschüssel mit Deckel durchziehen lassen.


 Für die Glasur:
250 ml Tomatenketchup
1/2 Tasse flüssigen Honig
2 EL Apfel- oder Weißweinessig
Saft einer halben Zitrone
2 TL Rum

 Am Tag des großen "Fressens" die Zutaten für die Glasur in einen Kochtopf geben und erhitzen. Die Zutaten unter ständigem Rühren kurz aufkochen und die Glasur anschließend bei reduzierter Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren.

  Die Ribs kannst du entweder auf dem Grill oder im Ofen. Meine Variante habe ich im Ofen gemacht, weil.... es hat sooo geregnet, dass niemand draußen am Grill stehen wollte. Also: Du nimmst einfach zwei Backbleche, belegst sie mit Alufolie und legst deine Spare Ribs mit der Knochenseite nach oben. Dann erhitzt du den Ofen auf 175°C und schiebst die beiden Blech hinein. Nun brauchen sie je nach Dicke insgesamt 160 Minuten.

Nach etwa 50 Minuten alle Ribs einmal umdrehen. Den frisch gepressten Orangensaft und den Rum vermengen und die Ribs damit beträufeln. Die Ribs nun komplett in die Alufolie einwicklen und die Ofentemperatur auf 150°C senken. Nochmals für 90 Minuten in den Ofen schieben.

Nun die Rib aus der Folie nehmen und mit der Glasur bestreichen. Im Ofen nochmals 20-30 Minuten bräunen.


 Das Fleisch sollte sich leicht vom Knochen lösen lassen. Dann sind sie genau richtig. Die Spareribs könnt ihr schön anrichten mit Orangenscheiben und roten Zwiebelringen. Als Hingucker noch ein Sträußchen frischen Rosmarin aus dem Garten. Das duftet so herrlich, da kann niemand wiederstehen!


Habt ihr Freunde eingeladen? Dann probiert doch auch mal die Fleischrippchen! Eindeutig mehr dran und genauso lecker. Natürlich brauchen die "großen Happen" dementsprechend länger auf dem Grill und im Ofen! Dazu schmeckt ganz lecker ein Blattsalat und selbstgemachte Rosmarin-Pommes.

Lasst die Sonne in euer Herz und auf die Plätze, fertig, GRILLEN!!!!

Alles Liebe, eure KochzereMONI